Forschungsprojekte und Bücher


Der_Islam_muss_kein_Raetsel_sein 1. Der Islam muss kein Rätsel sein. Ein Beitrag zur interkulturellen Verständigung; Shaker Media, Aachen 2009; Verfasser: Dr. Samir Suleiman; Paperback, 14,8 x 21 cm, 280 Seiten, davon 11 in Farbe, 19,80 EUR, ISBN 978-3-86858-330-4.

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„Der Islam muss kein Rätsel sein“ vermittelt einen kompakten und systematisch strukturierten Zugang zum religiösen Selbstverständnis klassisch-muslimischer Intellektueller.

Themen wie die islamische „Gottesvorstellung“, die Prophetenbiographie und die Quellen, die der islamischen Praxislehre und Ethik zugrunde liegen sowie deren wichtigsten Inhalte werden zu einem Gesamtbild zusammengefügt, das es ermöglicht, die Prinzipien, die Logik und die Zielsetzungen einer muslimischen Lebensweise zu begreifen.

Das Buch will auf diese Weise in unverfälschter Form über den Islam informieren und einen Beitrag zur friedlichen Verständigung zwischen den Kulturen leisten.

Um größtmögliche Authentizität zu gewährleisten, griff der Autor sowohl auf die Schriften muslimischer Gelehrter in Orient und Okzident, als auch auf den persönlichen Austausch mit ihnen zurück.

Darüber hinaus flossen eine Fülle von fruchtbaren Gesprächen und Erfahrungen mit westlichen Studierenden und Intellektuellen während seiner Tätigkeit als Lehrbeauftragter an der Ludwig-Maximilians-Universität (München) in Aufbau und Darstellung mit ein.





Neu_Islam_Demokratie_und_Moderne 2. Islam, Demokratie und Moderne. Reflexionen muslimischer Denker und Gelehrter; Shaker Media, Aachen 2013; Verfasser: Dr. Samir Suleiman; Paperback, 14,8 x 21 cm, 197 Seiten, 17,90 EUR, ISBN 978-3-95631-062-1.

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Seit den revolutionären Ereignissen in der arabischen Welt wird viel über die Chancen einer politischen Modernisierung islamischer Kulturräume diskutiert.
Oft ist jedoch nur wenig darüber bekannt, wie dieses Thema von muslimischen Intellektuellen selbst eingeschätzt und behandelt wird.

Ziel dieses Buches ist es deshalb – fernab bloßer Tagespolitik und kurzfristiger politischer Analysen – einen wissenschaftlich fundierten und authentischen Einblick in die innermuslimische Debatte zu Islam, Demokratie und Moderne zu geben.
Dazu werden die Positionen ausgewählter Denker, Gelehrter und Aktivisten der wichtigsten politisch relevanten Strömungen in der arabisch-islamischen Welt dargestellt und miteinander verglichen.

Das Buch behandelt neben Fragen nach formal-demokratischen Prozeduren auch Bereiche wie zum Beispiel den grundlegenden Zusammenhang von Islam und Politik, die Haltung des Islam zu den Menschenrechten und zur Rechtsstaatlichkeit, Fragen nach der gesellschaftlichen und der individuellen Lebensgestaltung sowie auch die prinzipielle Frage nach der Flexibilität des Islam in einer modernen und zunehmend globalisierten Welt.

Auf diese Weise möchte der Autor zum Nachdenken anregen und zur respektvollen sowie zur vermehrt sachkundigen Diskussion um den Islam im deutschsprachigen Raum einen hoffentlich fruchtbaren Beitrag leisten.




Islam_in_Europa 3. Islam in Europa. Chancen und Hindernisse einer europäisch-muslimischen Identität.
(In Arbeit)

Dieses Buch behandelt zunächst einmal die historisch enge Verbindung zwischen Europa und der muslimischen Welt. Denn der Islam hat als Hochkultur über die Iberische Halbinsel vom 8. bis zum 15. Jahrhundert ganz erheblich auf Europa eingewirkt und zum Beispiel dessen geistesgeschichtliche Entwicklung weit mehr geprägt als vielen Europäern heute bewusst ist.
Auch ist der Islam in manchen Regionen Europas bereits seit dem 14. Jahrhundert beheimatet und so schon lange zu einem integralen Bestandteil europäischer Vielfalt geworden.
Das Buch setzt sich darüber hinaus mit der Migration von Muslimen nach Europa in den vergangenen Jahrzehnten auseinander und skizziert deren ethnischen, sozialen, ökonomischen und bildungsspezifischen Hintergründe und Strukturen.

Ein großer Teil des Buches beschäftigt sich überdies mit einer Vielzahl islamisch-rechtlicher Fragen, die die Muslime in Europa im Allgemeinen und im Speziellen als Minderheit betreffen. Dazu werden die Positionen verschiedener islamischer Gelehrter aufgezeigt und miteinander verglichen.

In Gesamteuropa leben heute rund 50 Millionen Muslime - etwa 16 Millionen davon in Staaten der EU. Für sie, aber auch für die nicht-muslimischen Mehrheitsgesellschaften stellt sich die wichtige Frage, wie sich die Fortentwicklung einer europäisch-muslimischen Identität gestalten wird.
Denn der Islam – wenn auch häufig so präsentiert und empfunden – ist keine ethnische, gruppenspezifische oder nationale Kultur, sondern von seinem Wesen her eine zutiefst universale Weltanschauung. Eben deshalb konnte er sich im Laufe seiner Geschichte in den verschiedensten Kulturräumen integrieren und dort heimisch werden.
So ergibt sich die Frage, welche Chance ein solcher Integrationsprozess hin zu einer Kultur des Zusammenlebens auf gleicher Augenhöhe in Europa hat und auch, welche Möglichkeiten sich daraus für einen friedensstiftenden Brückenschlag zwischen Orient und Okzident ergeben.



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